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Bildungswerk des VFZ e.V. — gegründet 1997 — anerkannte Einrichtung der Weiterbildung in anderer Trägerschaft
         
         
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Tanz, Theater und mehr

In Kooperation mit dem Figurentheater-Kolleg Bochum bieten wir eine Reihe von Veranstaltungen in den Bereichen Theater und bildende Kunst an, die sich gleichermaßen an interessierte Laien wie an Menschen mit professionellem Interesse wenden. Alle Kurse finden im Figurentheater-Kolleg in Bochum-Langendreer statt.

Stimmtraining

Stimme genießen
Stimm- und Sprechtraining für Fortgeschrittene

21.06.-24.06.2010

 

Obertonsingen

08.05.-09.05.2010
     
Die Kunst des Schauspielens
  Improvisationstheater - Anfänger und Fortgeschrittene 28.06.-01.07.2010
     
Zeichnen, Malen, Modellieren
  Akt und Figur
04.06.-06.06.2010
  Offenes Atelier — Zeichnen & Malen
Turnuskurs
I: 12.01.-02.03.2010
II: 13.04.-06.07.2010
  Bildhauerwerkstatt - Turnuskurs
Holz und Stein
03.05. - 05.07.2010

  Kreatives Schreiben - Die Stadt - Utopie und Popanz 03.05. - 07.05.2010
     
Berufsbegleitende Fortbildung Märchenerzählen 2010/2011
 

Einführungsseminar 2010

20.11.2010

 

Märchenerzählfortbildung - Seminartermine 2010
bei Jürgen Janning

16.01. - 17.01.2010
30.01. - 31.01.2010
27.02. - 28.02.2010
06.03. - 07.03.2010
24.04. - 25.04.2010
12.06. - 13.06.2010
04.09. - 05.09.2010
18.09. - 19.09.2010

 

Märchenerzählfortbildung - Seminartermine 2011
bei Rolf Peter Kleinen

15.01.-16.01.2011
19.02.-20.02.2011
26.03.-27.03.2011
14.05.-15.05.2011
18.06.-19.06.2011
17.09.-18.09.2011
15.10.-16.10.2011
19.11.-20.11.2011

  Märchen erzählen-Menschen verbinden
Übungen zum Märchenerzählen
20.02. - 21.02.10
     
Fortbildung „Der Clown“: Das clowneske Spiel  

Der Clown I: Clownstraining Anfängerstufe

18.01.-22.01. 2010
08.11.-12.11.2010


Der Clown Il/Ill: Aufbaustufe und Abschlussseminar

II: 22.03.-26.03.2010
III: 10.05.-16.05.2010

 

Clowns inszenieren Klassiker I/II -Fortgeschrittene
Vom freien Spiel zur clownesken Inszenierung

I: 26.04.-29.04.2010
II: 05.07.-10.07.2010
 
Körper - Atmung - Bewegung
 

Pilates Training I - Turnuskurs

04.02. - 25.03.2010
  Pilates Training II - Turnuskurs
- für Anfänger
- für Fortgeschrittene

20.05. - 08.07.2010

 

Tai Chi / Qigong - Einführung
Energiearbeit

07.05. - 09.05.2010
     

 

Stimme genießen - Stimm- und Sprechtraining für Fortgeschrittene

Dieser Kurs ist eine Fortsetzung der Stimmarbeit bei Dorothea Theurer. Es wird ein Anknüpfen an die Erfahrungen und Entdeckungsreisen der Stimme in vorherigen Kursen sein. Ausgehend von den Grundlagen Körper - Bewegung - Atmung - Emotion - Stimme tauchen wir tiefer ein in die individuellen vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten unserer Stimmen. Die Stimme wird im Kontakt benutzt. Mit ihr berühren wir die anderen und uns selbst. In spielerischen Übungen in der Gruppe oder bei Interesse in Einzelarbeit, genießen wir farbige, neue, berührende, alte, fremde, wohlige Hör- und Stimmeindrücke.
Teilnahmevoraussetzungen Besuch eines vorherigen Stimmkurses bei Dorothea Theurer oder Teilnahme an Projekten oder am Orientierungskurs bei denen die Dozentin mitgearbeitet hat
Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, warme Socken, viel zu trinken, nach Wunsch Lieder oder Texte.
(nach oben)


Dozentin Dorothea Theurer

jewels:
mo-do 9.30-14.00 Uhr
20 UStd./ 53,- € / 44,- € / 26,- €


 
Dozentenbeschreibung:
Dorothea Theurer. Jahrgang 1962. Sozialpädagogin, staatlich geprüfte Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin nach Schlaffhorst/Andersen. Fortbildung zur funktionalen Stimmbildnerin nach Michael Heptner.
(nach oben)
 

Obertonsingen

Wenn sich feinste, kristalline Töne aus der menschlichen Stimme und dem physischen Körper ihres Urhebers zu lösen scheinen, dann haben wir es mit dem Phänomen des Obertongesangs zu tun, der oftmals ins Staunen versetzt. Dabei gehören Obertöne zu unserer Stimme wie der Atem zum Leben, sie färben unseren jeweiligen Stimmklang. Mit gezielten Resonanz-, Vokalraum-, Sprach- und Stimmübungen lassen sich die Obertöne von der Grundstimme isolieren und als Teil einer natürlichen Tonskala wahrnehmen. Als eine Schule des Hörwahrnehmungs-, Klang- und Intervallbewusstseins aktiviert das Obertonsingen neue Hirnareale und öffnet das Ohr für eine Klangwelt, die wahrzunehmen wir verlernt hatten. Während klassische Sprach- und Stimmübungen Stimmpräsenz und Stimmvolumen stärken, machen Obertöne die verfeinerte Mikromotorik der Sprachbewegung erlebbar: Sprachpräzision und Sprachmelodie können bewusster eingesetzt werden. Die Stimme kann zugleich tragender als auch weicher und weiter werden. Im künstlerischen Ausdruck prädestiniert der Obertongesang für Vokalimprovisationen - sowohl in einer reinen, expliziten Form als auch im fließenden Übergang vom normalen Singen, Sprechen und Tönen zum obertönigen Singen und Rezitativo. In dem Kurs werden die Techniken des Obertonsingens und im Wechsel von geleiteten Dialogen und Gruppenimprovisationen Konzepte für experimentelle Vokal- und Oberton-improvisationen erlernt.
(nach oben)


Dozent Lothar Berger
sa/so 10 - 17 Uhr
16 UStd./90,-€

   
Dozentenbeschreibung:
Lothar Berger, Jahrgang 1953. Obertonsänger, Stimmkünstler, Taketina-Rhythmus-lehrer. Ausbildung in Obertongesang, Improvisation und Chorarbeit u.a. bei Michael Vetter, in Taketina-Rhythmuspädagogik bei Reinhard und Cornelia Flatischler und in Ästhetisch-Musikalischer Grundbildung (ÄMG) bei Dorothé Marzinzik und Daniel Diestelkamp. Seine Stimmkunst versteht er als spartenübergreifend, was sich in der langjährigen Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern, Theaterprojekten und Performances widerspiegelt. Leiter des Bonner Obertonchores und Mitglied des Diaphonischen Vokalensembles.
(nach oben)
 

Improvisationstheater - Anfänger und Fortgeschrittene

Über Wahrnehmungs- und Assoziationsübungen werden die Grundlagen der Teamimprovisation kennen gelernt. Impulse der Spielpartner werden aufgegriffen. Aus dem so entstandenen Vertrauen zum Partner und in die eigene Kreativität entwickeln sich Szenen und Geschichten. Schwerpunkte, die besonders intensiv behandelt werden, sind die Entwicklung von Charakteren und der Aufbau von Geschichten. Bei der Erarbeitung der Charaktere ist der Ansatz immer ein physischer, d.h. alles geschieht über den Körper, seine Zentren und Schwerpunkte, Bewegungsmöglichkeiten und -dynamiken; aber auch in der Reaktion auf Vorgaben unserer Partner. Durch Fremdbeobachtung und Zuschreibungen erweitern wir unser Repertoire. Mit Fantasie und Gefühl schlüpfen wir in verschiedene Rollen und lernen dabei auch etwas über uns selbst, unser Selbstbild und wie wir auf andere wirken. Bei der Entwicklung der Spielszenen und Geschichten werden wir uns mit dem dramaturgischen Aufbau von Szenen befassen (Spannungsbogen; fünf Akte; Wendepunkte) und mit den Grundmustern der Rhythmen von Geschichten (advance und extend). Weiterhin lernen wir die vereinfachte Struktur der Heldenreise und die Umsetzung in ein Minidrama kennen. Unabhängig hiervon kann auch der Schwerpunkt auf das Kennenlernen von Genres (Krimi, Western, Islandsaga, griechischen Tragödie etc.) liegen. Vor allen Dingen werden wir Spaß am Spiel haben und in die verschiedensten Möglichkeiten hineinschnuppern, die Improtheater bietet.
Bitte mitbringen bequeme Kleidung


Dozent Bernd Witte

mo-do 9.30-15.15 Uhr
28 UStd. 102,- € / 84,- €/ 44,- €
   

Dozentenbeschreibung:
Bernd Witte, 1979 Ausbildung in Mime bei E. Décroux. Seitdem freier Schauspieler (Hand & Fuß Theater). Seit 1986 Zusammenarbeit mit Susanne Tiggemann im Bereich "Experimentel-les Körpertheater". Studium des Butohtanzes bei Anzu Furukawa, Ko Murobushi, Tadashi Endo. Leitung von Kursen im Bereich Butohtanz, Körpertheater, Pantomime, Improvisationstheater. Diverse Eigenproduktionen. Mitglied der Improtheatergruppe Emscherblut. Ab 1989 Choreograph für die Compagnie "Cinderella".

 
(nach oben)

Akt und Figur — Zeichnen Malen Modellieren

Ein Wochenende für alle, die sich in Zeichnung, Malerei und Plastik mit der menschlichen Figur beschäftigen oder damit beginnen möchten, insbesondere auch für FigurenbauerInnen, für die Gestalt und Bewegungsmöglichkeit des Menschen Grundlage ihrer Arbeit bilden. Der Kurs ist auch als Einstieg ins Arbeiten "vor der Natur", in den Umgang mit unterschiedlichen Materialien und den entsprechenden Techniken geeignet. Wir werden mit Stiften, Kohle, Tusche arbeiten und dabei verschiedene graphische Möglichkeiten wie Linie, Schraffur, Lavierung erproben und Lösungen zum Übersetzen von Plastizität in Fläche entwickeln. Zeichenübungen, die der Lockerung der Hand und der Schulung des Sehens dienen, stehen ebenso auf unserem Programm wie Studien zu Anatomie und Proportion. Unterschiedliche Ansätze, Sichtweisen und Zeichentechniken sollen jedem/jeder ermöglichen, einen fruchtbaren Weg zu finden. Das Arbeiten mit Ton wird die sinnliche Erfahrung der plastischen Gestalt unterstützen und vertiefen sowie zu vereinfachten Formfindungen anregen. An zwei halben Tagen wird uns ein Aktmodell zur Verfügung stehen, in der übrigen Zeit werden die TeilnehmerInnen abwechselnd bekleidet Modell stehen. Bitte mitbringen eng anliegende Kleidung (z.B. Leggings) sowie einen Aquarell- oder Japanpinsel


Ortrud Kabus

Fr 18-21 Uhr,
Sa/So 9.30-16.30 Uhr
20 Ustd./90,00€ und Materialkosten: € 25,- (inkl. Kosten für das Modell)

 
Dozentinnenbeschreibung:
Ortrud Karbus, Jahrgang 1954. Studium der Biologie und Kunstgeschichte in Bochum, Freie Malerei an der Akademie in Düsseldorf, Stipendium der Aldegrever-Gesellschaft (1993).Seit 1985 Kursleitungen für Bildende Kunst. Seit 2003 Lehrauftrag für Druckgrafik am Musischen Zentrum der Ruhr-Universität, Bochum. Freischaffende Malerin/Bildhauerin.
(nach oben)
 

Offenes Atelier — Zeichnen & Malen

In diesem Turnuskurs geht es darum, allen Interessierten dabei zu helfen, einen Weg zu einer eigenen Bildsprache in Malerei und/oder Zeichnung zu finden. Im Vordergrund stehen die Begleitung und Beratung. Anregungen und Vorschläge zu Bildthemen und Maltechniken werden gegeben, aber jede/r kann ebenso eigene Projekte neu entwickeln oder an seine bisherigen Arbeiten anknüpfen.
Nicht nur für AnfängerInnen wird eine Einführung in grundlegenden Mal- und Zeichentechniken angeboten. Als unerschöpflicher Fundus zum Entdecken und Entwickeln von Formen und Farben und ihren Beziehungen, Mischungen und Ausdruckswerten, von unterschiedlichen Strukturen und Oberflächen bietet sich die sichtbare Welt um uns an. Von der Blechdose über den Blumenstrauß bis zum eigenen Gesicht: Alles kann als Anregung zur Bildfindung dienen. Es geht um sinnliche Erfahrungen und den Versuch einer künstlerischen Übersetzung. Ausgehend vom Gegenständlichen ist es auch möglich, Wege zur abstrakten Malerei zu entwickeln oder Zufallstechniken auszuprobieren und zu experimentieren.
AnfängerInnen und Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen!
Bitte mitbringen Arbeitskleidung und diverse Pinsel.


Ortrud Kabus

I: 8-mal dienstags,
19-22 Uhr,
24 UStd./80 € und
Materialkosten 16,-€

II: 12-mal dienstags
19-22 Uhr,
48 Ustd./120,- € und
Materialkosten 25,- €

   

Dozentinnenbeschreibung:
siehe Dozentinnenbeschreibung Offenes Atelier
(nach oben)

 

Bildhauerwerkstatt

Holz und Stein
Dieser Kurs wendet sich an alle, die bildhauerisches Arbeiten kennen lernen und dabei Erfahrungen mit unterschiedlichen Materialien, Werkzeugen und Techniken machen möchten sowie an Fortgeschrittene, die eine Möglichkeit suchen, in Gemeinschaft und Austausch mit anderen zu arbeiten und ihre bildnerischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Als Materialien stehen Holz, Stein und Ton zur Verfügung. Nach einer Einführung in den Umgang mit Werkzeugen und Materialien, Hilfen zur Ideenfindung und Planung der Skulpturen steht die individuelle Betreuung der Kursteilnehmer im Vordergrund. Gemeinsame Besprechungen des Entstandenen werden die Gruppe an den Ideen, Problemen und Lösungen jedes einzelnen teilhaben lassen. Bitte mitbringen Arbeitskleidung, evtl. Kopfbedeckung - es wird staubig.


Dozentin Ortrud Kabus

montags 18.30-21.35 Uhr (außer 24.05.)
36 Ustd./ 90,-€ und Materialkosten 25,-€

   
Dozentinnenbeschreibung:
siehe Sommerferienkurs Akt und Figur.
(nach oben)
 

Kreatives Schreiben

Die Stadt - Utopie und Popanz
Die Stadt spielt eine wichtige Rolle in der modernen Erzählliteratur, nicht nur als bloßer Hintergrund sondern auch als Einfluss auf die Handlung. Manchmal ist sie auch metaphorisches Symbol der Gesellschaft. In diesem Kurs werden wir uns mit eigenen Erfahrungen in und mit Städten beschäftigen, wie: Abenteuer, Gefahr, Vielfalt, Anonymität u.s.w. Anhand von Texten bekannter Autoren wird erkannt, wie unsere Wahrnehmungen und Vorstellungen von der Stadt strukturiert werden können. Solche Anregungen ermutigen eigene Formen zu finden. Erfahrungen mit kreativem Schreiben und Deutsch als Muttersprache sind nicht erforderlich. Am 06.05.2010 (Donnerstag) findet um 17.30 Uhr eine für Publikum offene Lesung auf der hauseignen Studiobühne statt. TeilnehmerInnen des Kurses können hier ihre Arbeit vorstellen, andere Texte vortragen oder einfach nur zuhören. Die aktive Teilnahme an der Lesung ist freiwillig.
Bitte mitbringen eine Armbanduhr oder einen Wecker, Schreibzeug, falls vorhanden einen Laptop


Dozentin Karen Rosenberg

Mo-Fr 9.30-14.50 Uhr
32 UStd. 85,- / 70,- / 45,-


Lesung am 06.05.2010, 17.30 Uhr (freiwillige Teilnahme)

 
Dozentenbeschreibung:
Karen Rosenberg, Jahrgang 1952. Promovierte in Slawistik an der University Yale. Autorin von Belletristik, Essays, Film- und Literaturkritiken. Mitbegründerin des BackTalk Dance Theatre (Aufführung von experimentelle Kurzdramen). Veröffentlichung von Theaterstücken und Kurzgeschichten in zahlreichen Literaturzeitschriften in Nordamerika und Europa. Stipendiatin in Nairs, art in engadina bassa (Scuol/CH), am Institut International de la Marionette (Charleville-Mézières/F), im P.E.N. Centruum voor Vlaanderen (Antwerpen/B) und in der Kartause Ittingen (Warth/CH).
(nach oben)
 

Berufsbegleitende Fortbildung Märchenerzählen 2010 / 2011

Einführungsseminar 2010
(nicht verpflichtend)
Die Teilnahme an dem Einführungsseminar wird empfohlen, um die Arbeitsmethode des Dozenten kennen zu lernen. Sie ist jedoch nicht Voraussetzung für den Besuch der Gesamtfortbildung. Eine Anmeldung hierzu ist auch unabhängig vom Einführungsseminar möglich.


Rolf Peter Kleinen

15.00-18.00 Uhr
4 UStd./ 17,-€

(nach oben)

Märchenerzählfortbildung in 2010
Märchen sind uns allen vertraut. Sie sind uns in Kindertagen erzählt worden, viele haben sie im ersten Lesealter verschlungen, in der Schule wurden sie "behandelt", und als Eltern oder Großeltern haben wir sie unseren Kindern und Enkeln vorgelesen oder erzählt. Aber was fasziniert uns eigentlich an diesem Erzählstoff - als Kind, als Jugendlicher und auch noch als Erwachsener? Was ist eigentlich - ein Volksmärchen? Diese einleitenden Fragen wollen wir knapp erörtern und unsere Einsichten sofort im erzählenden Umgang an einzelnen Märchen erproben. Dabei gilt der sprachlichen Fassung der Märchen als der Grundlage unseres Erzählens besondere Aufmerksamkeit. Das Erzählen selbst ist ein schöpferischer Akt: der Märchentext muss gelesen werden wie eine Partitur, die Klänge, Bilder, Empfindungen, Rhythmen in uns freisetzt und uns hilft, den jedem Märchen eigenen Erzählausdruck zu entwickeln. Da alles Erzählen auf den Hörer angewiesen ist, Erzählen mithin Kommunikation bedeutet, ist das Arbeiten in der Kleingruppe als einer Hör- und Erzählgemeinschaft ideal: Es gilt also, die Gemeinschaft zu nutzen, die durch ihre Aufmerksamkeit, ihr aktives Zuhören die Ausdruckskraft des Erzählten wesentlich mitgestaltet. Nach der Methode des textgebundenen Erzählens sollen in den ersten drei oder vier Wochenenden kürzere Märchen gemeinsam in kleinen Schritten beispielhaft erarbeitet werden. Hierbei steht von Anfang an nicht das Lesen, sondern das auf die Hörer ausgerichtete Erzählen aus der inneren Bildvorstellung im Vordergrund. Für die nachfolgenden Wochenenden sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgefordert, selbst gewählte und eigenständig erarbeitete Märchen erzählend vorzustellen. Der Seminarleiter sieht im Wesentlichen seine Aufgabe darin, seine Hörwahrnehmungen zu äußern, sie mit den Übungsteilnehmerinnen und Teilnehmern abzugleichen und daraus Hinweise und Übungen zu entwickeln, die zu einem eigenständigen, dem Märchen und der eigenen Persönlichkeit angemessenen, wirkungsvollen Erzählen führen. Daneben gehören Informationen zu Form- und Inhaltsstruktur der Volksmärchen, Übungen zur Atem- und Stimmbildung, zur Artikulation und zum Sprechausdruck sowie die Gestaltung von Erzählveranstaltungen zum Inhalt der Fortbildung.
Arbeitsschwerpunkte:
. Sensibilisierung von Körper, Stimme und Sprache
. Atem- und Stimmbildung, Artikulation und Sprechausdruck
. Erzählen als kommunikativer Akt
. Sprechgestaltende Interpretation eines Textes, speziell der Gattung Volksmärchen
. Form- und Inhaltsstruktur von Volksmärchen
Beim abschließenden, öffentlichen Erzählabend erhalten die TeilnehmerInnen ein Zertifikat des Figurentheater-Kollegs, das den Besuch der Fortbildung Märchenerzählen dokumentiert.


Jürgen Janning

Sa/So 10-17 Uhr
(Abschlussseminar 25.09.2010 von 10 Uhr-17 Uhr
19.30 Uhr öffentlicher Märchenerzählabend)

96 Ustd. / 1105,-€
1. Rate in Höhe von 520,-€ bei Anmeldung;
2. Rate in Höhe von 585,-€ im Mai 2010

(nach oben)  

Märchenerzählfortbildung in 2011
"Mach auf!"
Wem? Wer seid Ihr?
"Ich will in dein Herz!"
Darin ist es doch viel zu eng für Euch!
"Was tut's? Ich will dir die wunderbarsten Geschichten erzählen!"
Wolfram von Eschenbach, Parzifal, 9. Buch

Warum nimmt das Märchen für sich ein? Das liegt sowohl an seiner inhaltlichen als auch an seiner sprachlichen Schönheit, also daran, wovon es erzählt und wie es davon erzählt - und wie beides durch den, der es erzählt, in Sprechklang gebracht wird. Das Geheimnis eines ohren- und herzöffnenden Erzählens liegt meiner Erfahrung nach in einem mitvollziehenden und verbindlichen Sprechen. Der Erzähler/die Erzählerin erreicht so, dass die Zuhörenden die Geschichte (verzaubert) miterleben können und Gemeinschaft erfahren, denn jede/jeder einzelne wird erzählend berührt und angesprochen und ins Geschehen eingebunden. - Das lässt sich üben! An den ersten drei oder vier Wochenenden werden kleinere Märchen schrittweise textgebunden erarbeitet. Die Bindung an den Text ermöglicht, den Märchen zuallererst zuzuhören, ihr "Sein" erzählend zu erleben und erlebbar zu machen. Für die nachfolgenden Wochenenden sind die Teilnehmenden aufgefordert, selbst ausgewählte und gearbeitete Märchen zu erzählen. Der Seminarleiter sieht im Ganzen seine Aufgabe wesentlich darin, seine (Hör)Wahrnehmungen zu äußern und daraus Hinweise und Übungen abzuleiten. Daneben gehören Übungen zur Atem- und Stimmbildung, zur Artikulation und zum Sprechausdruck, dann theoretische Informationen zur Form- und Inhaltsstruktur der Volksmärchen sowie die Gestaltung von Erzählveranstaltungen zum Inhalt der Fortbildung. Die Fortbildung legt die Teilnehmenden methodisch nicht fest, sondern unterstützt den eigenen Weg hin zum Erzählen und zur Erzählerpersönlichkeit! Beim abschließenden, öffentlichen Erzählabend erhalten die TeilnehmerInnen ein Zertifikat des Figurentheater-Kollegs, das den Besuch der Fortbildung Märchenerzählen dokumentiert.


Rolf Peter Kleinen

Sa/So 10-17 Uhr
(Abschlusserzählabend 03.12. 10.00-17.00 Uhr
8 UStd.)

gesamt:
128 UStd. / 1105,-€

(nach oben)  

Märchen erzählen-Menschen verbinden
Übungen zum Märchenerzählen
Im textgebundenen Erarbeiten eines kleineren Märchens wird geübt, die Zuhörenden erzählend anzusprechen und in die Gemeinschaft einzubinden. Die Bindung an den Text ermöglicht, dem Märchen zuallererst zuzuhören, sein "Ist" erzählend zu erleben und erlebbar zu machen. Das Seminar hilft, das kommunikative Vermögen der Teilnehmenden zu öffnen. Es lehrt, Unsicherheit als wertvolle und wesentliche Lebensquelle wahr- und anzunehmen und aus ihr für das Selbst und das Miteinander zu schöpfen.


Rolf Peter Kleinen

sa/so 10-17 Uhr
16 UStd./ 110,-
   
Dozentenbeschreibung:
Rolf Peter Kleinen, Jahrgang 1964. Arbeitet seit Jahren in der Erzählerfortbildung der Europäischen Märchengesellschaft und des Figurentheater-Kollegs. Referent der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Literatur. Erzähler, Rezitator und Kommunikationstrainer. Hauptberuflich tätig als Lehrer und Systemischer Familientherapeut. Lehrbeauftragter an der Universität Kassel.
(nach oben)
 

Fortbildung „Der Clown“

Fortbildung „Der Clown“
Das clowneske Spiel

Mit dieser Kursreihe bietet das Figurentheater-Kolleg ein 17-tägiges Clownstraining (136 Unterrichtsstunden) mit abschließender Werkschau an.
Beginnend mit dem Entdecken des eigenen Clowns (I-Anfängerstufe) geht es weiter mit dem intensiven Spiel dieser Fähigkeiten (II-Aufbaustufe). Im siebentägigen Abschlussseminar wird das Erarbeitete in eine Form gebracht und als Aufführung vor Publikum gezeigt. Der Anfängerkurs kann unabhängig von den Fortgeschrittenenkursen belegt werden, um generell das Thema Clown beschnuppern zu können und dann zu entscheiden, ob man sich dieser Kunst weiter und intensiver widmen möchte. Die Aufbaustufe und das Abschlussseminar geben den KursteilnehmerInnen die Möglichkeit, nicht nur clowneske Fähigkeiten weiter zu vertiefen, sondern diese auch auf der Bühne vor Publikum zu erproben. So bekommt die Reise zum eigenen Clown, die anfangs oft eine sehr persönliche ist, ein klares Ziel. Nach der Abschlussaufführung wird ein Zertifikat vergeben.

Thilo Matschke
(nach oben)  

Der Clown Ia/Ib
Clownstraining Anfängerstufe

Sei es auf der Leinwand, in der Manege oder im Alltag, vielen ist schon einmal ein Clown begegnet, an dem man sich einfach nicht satt sehen konnte. Wer hatte da nicht den Wunsch verspürt, selbst so witzig sein zu können und sich gefragt, wie man Clown wird.
Die erste Erfahrung, die die TeilnehmerInnen des Kurses machen können, ist, dass die Frage “Wie werde ich Clown?” so nicht gestellt werden darf. In jedem von uns steckt bereits ein Clown – wir alle sind (auch) Clowns. Mit dieser Erkenntnis beginnt ein Prozess, der Clown zu werden, der man ist. Diese Entdeckung ist gleichzeitig auch unbequem. Der Clown in uns lebt meist in und von den Komponenten unserer Persönlichkeit, die wir gerne verdrängen. Unsere Schwächen sind seine Domäne und sein Lebenselixier.
Der Workshop will den TeilnehmerInnen die Chance geben, ihre Schwächen in clowneske Stärken zu verwandeln – wie es jeder große Clown getan hat. An dieses Ziel werden sie vorsichtig herangeführt, etwa mit Hilfe geeigneter Bewegungs- und Vertrauensspiele oder Improvisationen.
Dieser Workshop ist weit davon entfernt, konfektionierte Spass-Macherei zu sein. Nicht einzelne Tricks und Kabinettstückchen stehen im Mittelpunkt, sondern die Grundlagen der Clown-Kunst:
Die Teilnahme an einem Seminar der Anfängerstufe ist Voraussetzung für die Teilnahme an "Der Clown II/III" Clown I kann zum Kennenlernen der Clownsarbeit von Thilo Matschke unabhängig hiervon besucht werden.
   
   
Thilo Matschke
jeweils Mo – Fr 9.30–16.30 Uhr

jeweils 40 Ustd./ 120,00€

   
Dozentenbeschreibung:
Thilo Matschke, Jahrgang 1966. Freischaffender Clown. 1991-1992 Studium an der First National Circus Theatre School FOOL TIME, Bristol, 1992 School of Mime and Physical Theatre, London. Kurse mit Keith Johnstone (Improvisationstheater, Maskenspiel) und Yoshi Oida. Diverse Clown-Workshops, Improvisationskurse (Nummern-Coaching, Regiearbeiten, usw.) für und an den unterschiedlichsten Institutionen. Ein Clown trifft aufs Publikum: Seit 1992 diverse Soloprojekte. Ein Clown trifft auf einen Zauberer: Seit 1994 fortwährende künstlerische Zusammenarbeit mit Gaston (Schauspieler, Zauberer und vieles mehr). Ein Clown trifft auf einen Schauspieler: Seit 1996 in fortwährender künstlerischer Auseinandersetzung mit Gunnar Kolb (Schauspieler, Sänger und vieles mehr).
(nach oben)
 

Der Clown II/III
Aufbaustufe und Abschlussseminar

Clown II:So wie die Kinder den Sandkasten, so wünschen sich Clowns auch einen Platz zum Spielen. Und nach den ersten erlernten Schritten bekommt man hier die Möglichkeit ein paar weitere zu tun. Die ersten Erfahrungen werden vertieft, neue gewonnen. Die eigene Clownsfigur, anfangs noch sehr plakativ, gewinnt an Dreidimensionalität. Alles geschieht innerhalb der Gruppe, mit der man anschliessend den Kurs Clown III als Abschlußseminar besucht, der nicht nur ein weiteres Forum für das Clownsspiel ist, sondern den TeilnehmerInnen die Möglichkeit gibt, sich mit den gewonnenen Fähigkeiten einem Publikum zu präsentieren.

Werkschau: 13.06.2009, um 19.00 Uhr

(nach oben)
    

II: 40 UStd.
III: 56 UStd.
Der Clown II u. III können nur zusammen belegt werden.
Gebühr komplett 260€


Clowns inszenieren Klassiker I/II -Fortgeschrittene
Vom freien Spiel zur clownesken Inszenierung
Die Basis wird geschaffen durch die eigene Recherche und Sammlung diverser Ideen vorab und eine hohe Bereitschaft gemeinsam daraus ein clowneskes Bühnenstück zu entwickeln. Die Inspiration geschieht durch Klassiker aus Theater, Kino, Fernsehen, Radio, Bücherregal, Bilder, Zeitungsausschnitte, Zeilen, Wörter, Melodien, Töne ...
Grundvoraussetzung ist die Teilnahme an " Der Clown I-III " bei Thilo Matschke .

Werkschau 09.07. und 10.07.2010, um 19.00 Uhr


Thilo Matschke

I : mo-do 9.30-16.30 Uhr
32 Ustd.I.HJ 2010
ll : mo-sa 9.30-16.30 Uhr
48 Ustd. II.HJ 2010

Kursgebühren: € 290,-

 
Dozentinnenbeschreibung:
siehe Der Clown ll/lll
(nach oben)

Pilates Training I - Turnuskurs

Körper - Atmung - Bewegung
Das sanfte Körpertraining des Düsseldorfer Joseph Pilates nutzt das Zusammenspiel von Körper und Geist, um ein Gefühl der Gesamtheit und des Wohlbefindens zu erzeugen. Die Übungen bestehen aus Dehn- und Kräftigungsübungen und konzentrieren sich durch bewusste Körperhaltung und fließende Atmung vor allem auf die Kräftigung der tiefliegenden Bauch- und Rückenmuskulatur. Pilates hilft, eine ausgeglichene Körperhaltung durch gestärkte Muskeln, Flexibilität und Gelenkbeweglichkeit zu erreichen. Mit Pilates lernt man auch Stress abzubauen. Dieser Kurs richtet sich an Tänzer, Sportler, Menschen mit Rückenproblemen oder an diejenigen, die etwas für ihren Körper tun möchten.
Bitte mitbringen eine Decke, bequeme Kleidung, warme Socken und ein Kissen.


Anja Bovensmann

 

8 mal donnerstags:
18.30-21 Uhr
24 UStd / 80,-

   
Dozentenbeschreibung:
Anja Bovensmann,
Jahrgang 1967. Langjährige Tätigkeit als Übungsleiterin im Breitensport u.a. Wirbelsäulengymnastik, Pilatestraining. Seit 2005 Fachübungsleiterin für Orientali-schen Tanz und Mitglied der Gruppe Ratamur (Tänze der Roma und Orientalischer Tanz). Seit 2008 Dozentin für Pilates-Kurse der Betrieblichen Gesundheitsförderung der Stadt Dortmund
(nach oben)
 

Pilates Training II - Turnuskurs

Das sanfte Körpertraining von Joseph Pilates nutzt das Zusammenspiel von Körper und Geist, um ein Gefühl der Gesamtheit und des Wohlbefindens zu erzeugen. Die Übungen bestehen aus Dehn- und Kräftigungsübungen und konzentrieren sich durch bewusste Kör-perhaltung und fließende Atmung vor allem auf die Kräftigung der tief liegenden Bauch- und Rückenmuskulatur. Pilates hilft, eine ausgeglichene Körperhaltung durch gestärkte Muskeln, Flexibilität und Gelenkbeweglichkeit zu erreichen. Mit Pilates lernt man auch Stress abzubauen. Im Anfängerkurs werden die Grundpositionen und Prinzipien sowie die ersten Übungen gelernt. Im Aufbaukurs werden die Grundpositionen: korrekte Rückenlage, Sitz, Seitenlage, Bauchlage und Vierfüßlerstand sowie die Prinzipien: Atmung, Zentrierung, Schultergürtelorganisation, Gewichtsverlagerung und Alignment vorausgesetzt. Je nach Teilnehmer sind es Mittelstufe-Übungen bis Übungen für Fortgeschrittene. Pilates richtet sich an Tänzer, Sportler, Menschen mit Rückenproblemen oder diejenigen, die etwas für ihren Körper tun möchten.
Bitte mitbringen eine Decke, bequeme Kleidung, warme Socken und ein Kissen


Anja Bovensmann

jeweils: do., 21 UStd./ 70,-

-Anfänger:
17.45-19.15 Uhr (außer 03.06.)
-Fortgeschrittene:
19.30-21.00 Uhr (außer 03.06.)

   
Dozentinnenbeschreibung s. Pilates-Training I
(nach oben)


Tai Chi / Qigong - Einführung

Energiearbeit
Geistige und körperliche Energie sind die Motoren unseres Lebens. Qigong ist ursprünglicher Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und bekannte, erfolgreiche Heilungsmethode. Tai Chi kommt aus der Kampfkunst. In beiden Methoden geht es um Energien (Chi) und innere und äußere Stabilität. Der Kurs wendet sich an alle, die ihre Wahrnehmung der eigen Stabilität und Energie schulen wollen. Mit Hilfe von ausgesuchten Tai Chi- und Qigong-Übungen, sowie gruppendynamischen Prozessen lernen wir, was es heißt sich stabil und unstabil wahrzunehmen und dies zu verändern. Es wird Wert darauf gelegt, die neu zu erwerbende Sensibilität und Standfestigkeit in den eigenen Alltag zu integrieren. Kleine Rollenspiele und Standbilder ergänzen diese Arbeit.
Bitte mitbringen bequeme Kleidung, Socken, Decken und viel zu trinken

Christoph Geisen

Fr 18-21 Uhr,
Sa/So 10-17 Uhr
16 UStd./ 100,-

   
Dozentenbeschreibung:
Christoph Geisen, Jahrgang 1957. Diplominformatiker, Studium der Medizin. Pro-jektleiter in der Großindustrie. Seit 2007 Tai Chi und Qigong (Schwerpunkt: Energiearbeit) Trainer und Coach (NLP, Hypnose, Psychodrama). 1988 Ausbildung bei Prof. Niesel, Bochum (Autogenes Training, Bochumer Gesundheitsmodell). Langjährige Erfahrungen als Übungsleiter und Kämpfer im Kampfsport Judo.
(nach oben)
 

 

 

Aktualisiert am 31.01.2010
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