 |
Kreativtherapie 2008/2009/2010
3-jährige berufsbegleitende Weiterbildung und Zusatzqualifikation
 |
Alle Menschen haben die Anlage, schöpferisch tätig zu sein.
Nur merken es die meisten nie. Truman Capote, Schriftsteller (1924-1984) |
Hier erhalten Sie unseren Flyer Kreativtherapie sowie die Teilnahmebedingungen
| |
|
|
| |
Zusatzausbildung "Kreativtherapie" |
|
| |
Kreativtherapie I |
April 2008 – Februar 2011 |
0902.32 |
Grundkurs: Einleitung und Durchführung kreativer Prozesse
|
|
| 1002.32 |
Aufbaukurs: Analyse und professionelle Begleitung kreativer Prozesse |
|
| 1102.32 |
Zertifikatskurs: Selbstständiges kreativtherapeutisches Arbeiten |
|
| |
Kreativtherapie II
|
Januar 2009 – Dezember 2011 |
| 0902.33 |
Grundkurs:
Einleitung und Durchführung kreativer Prozesse |
|
| 1002.33 |
Aufbaukurs: Analyse und professionelle Begleitung kreativer Prozesse |
|
| 1102.33 |
Zertifikatskurs: Selbstständiges kreativtherapeutisches Arbeiten |
|
| |
Kreativtherapie III |
Januar 2010 – Dezember 2012 |
| 1002.34 |
Grundkurs:
Einleitung und Durchführung kreativer Prozesse |
|
| 1102.34 |
Aufbaukurs: Analyse und professionelle Begleitung kreativer Prozesse |
|
| 1202.34 |
Zertifikatskurs: Selbstständiges kreativtherapeutisches Arbeiten |
|
| |
|
|
| 1002.39 |
Kreativtherapie-Zusatzangebote |
Auf Anfrage |
| |
 |
Diese Zusatzqualifikation richtet sich an Menschen, die in sozialen und/oder pädagogischen Berufen tätig sind oder dies anstreben. Die Zusatzausbildung Kreativtherapie ist beispielsweise eine äußerst fruchtbare Ergänzung zu einer Erzieher- oder Ergotherapieausbildung oder zu einem Pädagogikstudium.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit längst nicht mehr nur als „die bloße Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen“, sondern als „Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“. Neuere Definitionen beschreiben Gesundheit als Prozess, innerhalb dessen Körper, Seele und Geist in dynamischer Wechselwirkung miteinander stehen.
Die Kreativtherapie als handlungs- und erlebnisorientiertes Verfahren spricht all diese Bereiche gleichermaßen an und fördert so die Entwicklung individueller Kompetenzen und Spielräume für eine gesunde, selbstbewusste Lebensgestaltung. Kreativtherapie bezeichnet also kein psycho-therapeutisches Verfahren. |
|
Menschen, die in künstlerisch-kreativen Bereichen tätig sind bzw. eine solche Tätigkeit anstreben, werden mit dieser Zusatzausbildung befähigt, ihre gestalterischen Kompetenzen nicht nur didaktisch weiterzugeben, sondern auch die Persönlichkeitsentwicklung ihrer GruppenteilnehmerInnen anzuregen und zu begleiten.
Kreativität ist ein unverzichtbarer „Motor“ menschlicher Lebensgestaltung. In der Auseinandersetzung mit den verschiedensten gestalterischen Medien wie Farben, Ton, aber auch Theater, Tanz und vielem anderen mehr kann diese schöpferische Kraft zugänglich gemacht werden. Die in Kreativprozessen gewonnenen – oft spannenden – Erfahrungen erweitern die Handlungskompetenzen und persönlichen Potenziale, so dass wir den vielfältigen Herausforderungen des Lebens zunehmend spielerisch und aktiv gestaltend begegnen können. |
 |
|
Zusatzausbildung Kreativtherapie
Ausbildungsinhalte
Die Inhalte der Zusatzausbildung Kreativtherapie sind vor allem:
| • |
Experimentelle Auseinandersetzung mit verschiedenen Ausdrucksformen bzw. unterschiedlichen Materialien und ihren Beschaffenheiten, ihrer Bedeutung in der Menschheitsgeschichte, ihrer Wirkungsweisen auf die menschliche Psyche und ihre therapeutische Wirksamkeit; |
| • |
begleitende und entwicklungsfördernde Gesprächsführung; |
| • |
individuelle Auseinandersetzung mit den Materialien, den angebotenen Übungen und den Gestaltungen, um über das persönliche Erleben die Theorie nachvollziehbar werden zu lassen; |
| • |
gemeinsame Betrachtung entstandener Gestaltungen und Prozesse, um die Vielfalt von Ausdrucks- und Rezeptionsmöglichkeiten deutlich werden zu lassen; |
| • |
Verständnis für die Besonderheit kreativer Gestaltungsprozesse und ihre Bedeutung für emotionale Flexibilität und Balance; |
| • |
theoretische und praktische Schulung einer kreativtherapeutischen Haltung, die zur Erlebnisfähigkeit, Selbstwahrnehmungsfähigkeit, Persönlichkeitsentwicklung und der Fähigkeit individueller Lebensgestaltung beitragen kann; |
| • |
Einblicke in und Abgrenzung von psychotherapeutischen Verfahren; |
| • |
Management entstehender Krisensituationen; |
| • |
Einblick in gruppendynamische Prozesse. |
Als Medien dazu dienen: Collage, Plastik, Malerei, Zeichnung, Körperarbeit & Bewegung, Rollen-, Masken-, Puppenspiel, Märchenarbeit, Musik & Rhythmus.
(nach oben)
Formalien
| |
Zulassungsbedingungen |
| • |
Eine durchschnittliche emotionale Belastbarkeit; |
| • |
die Breitschaft, sich auf kreative Prozesse mit sich selbst, dem Material und der Gruppe einzulassen. |
| |
|
| |
Anmeldeverfahren |
| 1. |
Einreichen der Bewerbung (Lebenslauf, Informationen zum derzeitigen Ausbildungsstand, kurze Erklärung zur Motivation diese Ausbildung beginnen zu wollen, Passfoto.) |
| 2. |
Teilnahme an dem angebotenen Einführungswochenende im Januar, das der Orientierung und Entscheidungsfindung dienen sollen. |
| 3. |
Verbindliche Anmeldung erst nach dem Einführungswochenende. (Teilnahmebedingungen) |
| |
|
| |
Zeitlicher Rahmen |
| |
Der 3-jährige Ausbildungsgang wird an jeweils einem Wochenende eines Monats durchgeführt. Auf Schulferien wird geachtet. Die Ausbildung erstreckt sich insgesamt über 30 Wochenenden (Sa./So.) mit jeweils 16 Stunden Unterricht (480 Unterrichtsstunden). |
| |
|
| |
Förderung |
| |
TeilnehmerInnen dieser Zusatzqualifikation, die aus NRW kommen, können in der Regel einen Bildungsscheck (zur Zeit maximal 500 €) beantragen. |
| |
|
| |
Abschlussqualifikation |
| |
Der erfolgreiche Abschluss dieser Ausbildung wird mit einem Diplom Kreativtherapie (W.I.R.) zertifiziert. |
(nach oben) |
Angela Töpper,
Dipl.-Kunsttherapeutin (FH)
Yvette Soppa,
Dipl.-Kunsttherapeutin (FH)
Barbara Domnik, Dipl.-Kunst- u. Ergotherapeutin (FH)
(Weitere Informationen siehe unten: Formalien.)

|
| Kreativtherapie I |
Angela Töpper,
Dipl.-Kunsttherapeutin (FH)
Yvette Soppa,
Dipl.-Kunsttherapeutin (FH)
Sa. 12.30–19.30 Uhr,
So. 9.30–16.30
160 UStd. / 1440 € pro Jahr |
| Kreativtherapie II |
Angela Töpper,
Dipl.-Kunsttherapeutin (FH)
Yvette Soppa,
Dipl.-Kunsttherapeutin (FH)
Sa. 12.30–19.30 Uhr,
So. 9.30–16.30
160 UStd. / 1440 € pro Jahr |
| Kreativtherapie III |
Angela Töpper,
Dipl.-Kunsttherapeutin (FH)
Barbara Domnik, Dipl.-Kunst- u. Ergotherapeutin (FH)
Sa. 12.30–19.30 Uhr,
So. 9.30–16.30
160 UStd. / 1440 € pro Jahr |
Kreativtherapie-Zusatzangebote
Bei entsprechender Nachfrage bieten wir den FortbildungsteilnehmerInnen weiterführende Veranstaltungen zu den verschiedenen Fortbildungsinhalten an. |
|
|