Kunst, Kultur & Kreatives

Unter dieser Rubrik finden sich unterschiedlichste Angebote von Malereikursen über die Herstellung von #Deko aus Pappmaché bis hin zu Besuchen im #Dortmunder U und weiteren Exkursionen zu #Museen in ganz NRW und gelegentlich auch darüber hinaus. Zum einen sollen durch eigenes intensives Schaffen die persönlichen kreativen Potenziale entdeckt, entfaltet und erweitert werden, zum anderen soll eine „Schule des Sehens“ die ästhetischen Gesetze unserer Wahrnehmung bewusst machen. Die Beschäftigung mit – nicht nur – unseren (Wert-)Vorstellungen von Schönheit und Harmonie ist zugleich auch die Auseinandersetzung mit den eigenen und/oder fremden Orientierungen und erlaubt – etwa in der Pädagogik – Veränderungs- und Gestaltungsprozesse in unserem Alltag zu thematisieren und zu reflektieren.


Die Aquarell-Malerei

Für Anfänger und Fortgeschrittene

Von der Aquarell-Malerei geht eine ganz besondere Faszination aus: Die Farben sind zart, frisch und transparent und der Zufall scheint immer seine Hand im Spiel zu haben. Es gibt wohl kaum ein Medium, mit dem sich so zarte Bilder malen, so duftig leichte Farbflächen anlegen lassen. Es entstehen Formen, die wie Bilder aus einem Traum erscheinen. Das Überraschungsmoment, das die Aquarell-Malerei birgt, macht selbst das Gestalten von einfachen Motiven zum Vergnügen. Es scheint fast so, als würden die in Wasser gelösten Farben auf dem Papier ein Eigenleben entfalten. Ein Gutteil der Kunst liegt darin, ihr ‚Verhalten‘ vorherzusehen und zu steuern.

Erika Grabe

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1815.22

-1 16.01.–06.02.18, 4-mal di., 12 Ustd/28,–€
-2 13.03. & 20.03.18, 2-mal di., 6 Ustd/14,–€
-3 15.05. & 22.05.18, 2-mal di., 6 Ustd/14,–€
-4 12.06. & 19.06.18, 2-mal di., 6 Ustd/14,–€
jeweils 14.30 – 16.45 Uhr, IZB, Münsterstr. 9 – 11
(Info: 0231/546 516-21)


 

(Oster-)Deko aus Pappmaché

Papier, Kleister, ein paar Hilfsmittel wie Flaschen, Ballons oder etwas Draht und ein paar Ideen – viel mehr braucht es gar nicht für diese witzigen Unikate. Mit Hilfe der sogenannten Kaschiertechnik entstehen ziemlich schräge Vögel, Osternester und als Geschenkverpackung „Überraschungseier“ der dekorativen Art. Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich, auch Kreativ-Anfänger sind in diesem Kurs richtig. Die erlernte Arbeitsweise lässt sich natürlich auch auf andere Motive übertragen. Projektideen können im Kurs besprochen werden.
Wir arbeiten dabei in „handlichem Format“. Was, wie groß, womit etc. wird in der Vorbesprechung geklärt.
Es entstehen geringe zusätzliche Materialkosten.

Christiane Brenk
1812.04 24.02. & 17.03.18
2-mal sa., 10.00–14.15 Uhr, 10 UStd./24,– €
IZB, Münsterstr. 9-11 (Info: 0231/546 516-21)


 

Auf Abruf

Kunst im Dortmunder U

Das Betrachten eines Kunstwerks im Original und die unmittelbare sinnliche Erfahrung einer Begegnung mit Kunst lassen sich nicht durch Vorträge oder Ausstellungskataloge ersetzen. Erst das eigene in Augenschein nehmen eines Werks lassen dessen vordergründige Eigenschaften wie Format und Größe, Proportionen und Materialität offenbar werden und ermöglichen ein eigenes in-Bezug-setzen. Ausgewiesene Orte, wo solcherlei Begegnungen stattfinden können, sind z. B. Galerien und Museen.
Das Museum Ostwall im Dortmunder U mit seinen Dauer- und Sonderausstellungen bietet immer wieder Neues, mit dem sich eine intensivere
Auseinandersetzung lohnt. Im Laufe einer jeweils einstündigen Veranstaltung werden einzelne Exponate, vorzugsweise aus dem Bereich Malerei, mit einführenden Worten zu Künstler und Werk vorgestellt. Gemeinsam werden wir sie uns genauer anschauen und uns darüber austauschen. Vorkenntnisse zur Teilnahme sind ausdrücklich nicht erforderlich!
Der Besuch weiterer Dortmunder Museen ist in Planung.

Michael Schulz-Runge

1815.02 -1  07.02.2018

1815.02 -2  07.03.2018

1815.02 -3  04.04.2018

1815.02 -4  02.05.2018

1815.02 -5  06.06.2018

Exkursion, jeweils mittwochs, 15.00–16.00 Uhr
Kosten: 5,- € pro Termin

Näheres bitte telefonisch unter 0231/546 516-21 erfragen.


 

Ausstellungsbesuche mit Bus und Bahn

Der Besuch einer Ausstellung oder eines Museums in einer Gruppe macht mehr Spaß und ermöglicht auch eine professionelle Führung. Lassen Sie sich am Besten unverbindlich in unsere Interessentenliste aufnehmen – Sie werden dann rechtzeitig über die nächsten Termine informiert. Sie können sich aber natürlich auch direkt zu einzelnen Terminen anmelden. Es entstehen anteilige Kosten für Fahrt, Eintritt, Führung und Organisation.

Michael Schulz-Runge

1815.01 Exkursion

Jeweils do., wenn nicht anders vermerkt.

Näheres bitte telefonisch unter 0231/546 516-21 erfragen.

11.01.2018: Tintoretto – A Star was born

Wallraf-Richartz-Museum Köln

Jacopo Tintoretto, Joseph und Potiphars Weib, Öl auf Leinwand, 54 x 117 cm, Museo Nacional del Prado, Madrid. Foto: © Museo Nacional del Prado. Madrid

Zum 500. Geburtstag des Malers Jacopo Tintoretto widmet sich die Kölner Gemäldegalerie in seiner großen Sonderschau erstmals dem faszinierenden Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört.
Zahlreiche kostbare Leihgaben aus den großen Museen der Welt (Amsterdam, Budapest, London, Madrid, Mailand, Rom, Venedig, Washington, Wien u.a.m.) wurden aus diesem Anlass dem Wallraf anvertraut.


01.02.2018: Russische Kunst heute

Osthausmuseum Hagen

Fotoquelle: Osthausmuseum Hagen

75 Werke aus einer Privatsammlung in Deutschland dokumentieren die aufregende Kunstszene Russlands der letzten Jahrzehnte. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 entstanden für alle Künstler dieses riesigen Landes gänzlich neue Impulse, die in Deutschland bisher wenig bekannt sind. Sowohl abstrakte Werke wie auch figürlich orientierte Arbeiten finden sich in dieser herausragenden Sammlung, die insgesamt über 300 Arbeiten umfasst. Der Blick dieses Sammlers richtet sich in aller Regel auf erzählerische Momente der heutigen russischen Kunst.


Hans Richter, Visionäres Porträt. Ekstase durch Verzweiflung gefährdet, 1917, Öl auf Leinwand, 53 x 38 cm, Galerie Berinson, Berlin, Foto: Galerie Berinson, Berlin, © Estate Hans Richter

22.02.2018: Der böse Expressionismus – Trauma und Tabu

Kunsthalle Bielefeld

Die Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts waren bekanntlich eine Zeit größter Herausforderungen und existenzieller Verunsicherung, geprägt von Industrialisierung und proletarischem Massenelend, Landflucht, ausufernden Großstädten und Wohnungsnot. Die rückständige, an feudalen und militaristischen Idealen orientierte Gesellschaftsordnung des wilhelminischen Kaiserreiches war mit den rasanten Veränderungen heillos überfordert, der Kollaps kam mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Sommer 1914. Der Expressionismus war unter solchen Vorzeichen die Kunstform, mit der sich die Rebellion im Felde der Kultur Bahn brach; nach 1919 gewann er unter den neuen politischen Vorzeichen noch einmal an Vehemenz.


22.03.2018: !BRIGHT!

Zentrum für internationale Lichtkunst Unna

Keith Sonnier – Tunnel of Tears for Unna (2002); Foto: Frank Vinken

Die Sammlung des Zentrums für Internationale Lichtkunst Unna in der ehemaligen Lindenbrauerei besitzt Modellcharakter. Weithin sichtbar durch den 52 Meter in den Himmel ragenden Schornstein, bietet sich dieser zeitgenössischen Kunstform seit 2001 tief unter der Erde eine Fläche von insgesamt 2.600 Quadratmetern. Seinen einzigartigen Charakter erhält das Museum durch die Konzentration auf den installativen Aspekt der Lichtkunst.

Jede der Lichtinstallationen wurde eigens für die Räume vor Ort geschaffen und ist in ihrem ästhetischen wie technischen Auftritt individuell auf diesen Ort zugeschnitten.
Die aktuelle Wechselausstellung ¡BRIGHT! zeigt Rauminstallationen von strahlender Helligkeit. Alle Installationen nutzen weißes Licht, ob mit Neon oder Leuchtstoffröhren gestaltet, und bilden damit auch eine Hommage an langsam aussterbende Leuchtmittel.


19.04.2018: Von Frankfurt nach New York – Eric und Jula Isenburger

Zentrum für verfolgte Künste Solingen

Eric Isenburger, Frauenporträt, um 1930, Öl auf Leinwand, Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider © Shmuel Elen, Israel

Getreu ihrem Motto – Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie nehmen – bewegte sich Meret Oppenheim (1913-1985) fernab stilistischer Zuordnungen. Ihr höchst vielschichtiges Werk, das von Malerei über Skulptur, (Schmuck-)Design bis hin zu Gedichten reicht, wird oft mit dem Surrealismus in Verbindung gebracht, geht jedoch weit darüber hinaus.

Die Ausstellung im Kunstmuseum Ahlen dokumentiert ganz deutlich: Die Künstlerin stand als Frau wie als Kreative außerhalb jeglicher Kategorie. Die Freiheit, die sie für sich als Person in den 30er-Jahren durchsetzte, forderte sie auch für ihre Kunst.


24.05.2018: Das Kind in der Kunst von Beckmann bis Zille

Kunstmuseum Mühlheim

August Macke, Mutter mit Kind, 1910, Öl auf Leinwand, Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, © 2018 Stiftung Sammlung Ziegler

Im frühen 20. Jahrhundert stellten Reformpädagogen wie Ellen Key das Verständnis von Kindheit, Mutterschaft und Erziehung auf eine neue Grundlage. Ihre Vision vom Recht des Kindes auf Anerkennung der eigenen Persönlichkeit stand im Zusammenhang mit einer umfassenden Aufbruchstimmung, die großen Einfluss auf die Kunst und das Geistesleben in Deutschland hatte.
Mit Bildern der Sammlung Ziegler und des Kunstmuseums möchte die Ausstellung in die historische Debatte rund um den Kinderkult des frühen 20. Jahrhunderts einführen und den tiefgreifenden Wandel in der Darstellungstradition nachzeichnen.


21.06.2018: Black&White. Von Dürer bis Eliasson

Museum Kunstpalast Düsseldorf

Die monochrome Malerei ist ein wichtiges über die Jahrhunderte immer wiederkehrendes Thema, das dem breiten Publikum jedoch noch weitgehend unbekannt ist. Ausgehend von mittelalterlicher Grisaille-Glasmalerei (von französisch „gris“: grau) geht die Ausstellung in fünf Themenschwerpunkten den Fragen nach, warum sich Künstler verschiedenster Epochen für eine reduzierte Farbpalette entschieden haben und welche Faszination diese Kunst bis heute ausübt.
Die mit Leihgaben aus internationalen Museen und privaten Sammlungen bestückte Schau präsentiert Gemälde u.a. von Andrea Mantegna, Peter Paul Rubens, Rembrandt van Rijn, Giovanni Battista Tiepolo und Edgar Degas. Zu sehen sind ebenfalls Werke moderner und zeitgenössischer Künstler wie Josef Albers, Heinz Mack und Gerhard Richter sowie zwei begehbare Installationen von Ólafur Elíasson und Hans Op de Beeck.

Juli 2018: Pas de deux – Römisch Germanisches Kolumba

Kunstmuseum des Erzbistums Köln