Kunst, Kultur & Kreatives

Unter dieser Rubrik finden sich unterschiedlichste Angebote von Malereikursen über die Herstellung von #Deko aus Pappmaché bis hin zu Besuchen im #Dortmunder U und weiteren Exkursionen zu #Museen in ganz NRW und gelegentlich auch darüber hinaus. Zum einen sollen durch eigenes intensives Schaffen die persönlichen kreativen Potenziale entdeckt, entfaltet und erweitert werden, zum anderen soll eine „Schule des Sehens“ die ästhetischen Gesetze unserer Wahrnehmung bewusst machen. Die Beschäftigung mit – nicht nur – unseren (Wert-)Vorstellungen von Schönheit und Harmonie ist zugleich auch die Auseinandersetzung mit den eigenen und/oder fremden Orientierungen und erlaubt – etwa in der Pädagogik – Veränderungs- und Gestaltungsprozesse in unserem Alltag zu thematisieren und zu reflektieren.


Die Aquarell-Malerei

Für Anfänger und Fortgeschrittene

Von der Aquarell-Malerei geht eine ganz besondere Faszination aus: Die Farben sind zart, frisch und transparent und der Zufall scheint immer seine Hand im Spiel zu haben. Es gibt wohl kaum ein Medium, mit dem sich so zarte Bilder malen, so duftig leichte Farbflächen anlegen lassen. Es entstehen Formen, die wie Bilder aus einem Traum erscheinen. Das Überraschungsmoment, das die Aquarell-Malerei birgt, macht selbst das Gestalten von einfachen Motiven zum Vergnügen. Es scheint fast so, als würden die in Wasser gelösten Farben auf dem Papier ein Eigenleben entfalten. Ein Gutteil der Kunst liegt darin, ihr ‚Verhalten‘ vorherzusehen und zu steuern.

Erika Grabe

IMG_2779 (Groß)

1825.22

-1 14.08.–04.09.18, 4-mal di., 12 Ustd/30,–€
-2 25.09. & 09.10.18, 2-mal di., 6 Ustd/15,–€
-3 30.10.–13.11, 3-mal di., 9 Ustd/22,50€
jeweils 14.30 – 16.45 Uhr, IZB, Münsterstr. 9 – 11
(Info: 0231/546 516-21)


 

Auf Abruf

Kunst im Dortmunder U

Das Betrachten eines Kunstwerks im Original und die unmittelbare sinnliche Erfahrung einer Begegnung mit Kunst lassen sich nicht durch Vorträge oder Ausstellungskataloge ersetzen. Erst das eigene in Augenschein nehmen eines Werks lassen dessen vordergründige Eigenschaften wie Format und Größe, Proportionen und Materialität offenbar werden und ermöglichen ein eigenes in-Bezug-setzen. Ausgewiesene Orte, wo solcherlei Begegnungen stattfinden können, sind z. B. Galerien und Museen.
Das Museum Ostwall im Dortmunder U mit seinen Dauer- und Sonderausstellungen bietet immer wieder Neues, mit dem sich eine intensivere
Auseinandersetzung lohnt. Im Laufe einer jeweils einstündigen Veranstaltung werden einzelne Exponate, vorzugsweise aus dem Bereich Malerei, mit einführenden Worten zu Künstler und Werk vorgestellt. Gemeinsam werden wir sie uns genauer anschauen und uns darüber austauschen. Vorkenntnisse zur Teilnahme sind ausdrücklich nicht erforderlich!
Der Besuch weiterer Dortmunder Museen ist in Planung.

Michael Schulz-Runge

1825.02 -1  01.08.2018

1825.02 -2  05.09.2018

1825.02 -3  07.11.2018

Exkursion, jeweils mittwochs, 15.00–16.00 Uhr
Kosten: 5,- € pro Termin

Näheres bitte telefonisch unter 0231/546 516-21 erfragen.


 

Ausstellungsbesuche mit Bus und Bahn

Der Besuch einer Ausstellung oder eines Museums in einer Gruppe macht mehr Spaß und ermöglicht auch eine professionelle Führung. Lassen Sie sich am Besten unverbindlich in unsere Interessentenliste aufnehmen – Sie werden dann rechtzeitig über die nächsten Termine informiert. Sie können sich aber natürlich auch direkt zu einzelnen Terminen anmelden. Es entstehen anteilige Kosten für Fahrt, Eintritt, Führung und Organisation.

Michael Schulz-Runge

1825.01 Exkursion

Jeweils do., wenn nicht anders vermerkt.

Näheres bitte telefonisch unter 0231/546 516-21 erfragen.

 

19.07.2018: Josef Albers – Interaction

Villa Hügel Essen

Josef Albers Homage to the Square, 1964 Öl auf Masonit 121 x 121 cm Josef Albers Museum Quadrat Bottrop © 2017 The Josef and Anni Albers Foundation / VG Bild-Kunst

Erstmals seit 30 Jahren wird mit Josef Albers. Interaction wieder eine große Werkschau des in Bottrop geborenen Künstlers zu sehen sein. Wie kein anderer erforschte Josef Albers die Farbe in ihrer künstlerischen Dimension. Gut 130 Arbeiten werden nun im einstigen Wohnhaus der Industriellenfamilie Krupp präsentiert.
Gezeigt werden Malerei, Arbeiten aus Glas, Fotografien, Werke auf Papier, Möbel und präkolumbische Skulpturen. Die Ausstellung beginnt mit Albers‘ Zeit am Bauhaus und schlägt einen Bogen zu den amerikanischen Jahren. Eine spektakuläre Auswahl großformatiger Gemälde aus den USA, Deutschland und der Schweiz lässt erahnen, was es bedeutet, Farbe zu denken. In zwei Kabinetten zeigt die Ausstellung sowohl das erste als auch das letzte vor Albers‘ Tod vollendete Homage to the Square und eröffnet damit den Kosmos seiner Inspiration.


16.08.2018: Pas de Deux

Kolumba Köln

Mit einem musealen Paukenschlag feiert Kolumba seinen zehnten Geburtstag: Der Pas de deux zweier Sammlungen – als Titel dem emotionalen wie künstlerischen Höhepunkt des Klassischen Balletts entlehnt – möchte die Notwendigkeit bewusst machen, in einer zunehmend bedrohlicher werdenden Welt die vielfältigen Aspekte des Menschseins präsent zu halten. Anlass dieser Ausstellung ist die mit der notwendigen Generalsanierung verbundene Neuorganisation des Römisch-Germanischen Museums in Köln. Dadurch ergibt sich die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Sammlungen auf ihr gemeinsames Potential hin zu befragen. Der Bogen der ausgestellten Werke umfasst dabei den Zeitraum von ca. 500.000 v. Chr. bis 2016.


20.09.2018:

Hier und Jetzt. Aktuelle Kunst in Hamm und Westfalen

Gustav-Lübke-Museum Hamm

Zum sechsten Mal organisiert das Gustav-Lübcke-Museum die Überblicksausstellung „Hier und Jetzt“, die einen Eindruck von der aktuellen Kunst in Hamm und in der Region Westfalen vermitteln wird. Wiederum ist mit der Schau die Verleihung des Kunstpreises der Stadt Hamm 2018 verbunden. 


12.10.2018: 

aula Modersohn-Becker

Von der Heidi Museum Wuppertal

Paula Modersohn-Becker, Kopf eines kleinen Mädchens mit Stroh-hut, um 1905; Kunst-und Museumsverein im Von der Heydt-Museum

Das Von der Heydt-Museum besitzt mit mehr als 20 Werken neben dem Paula-Modersohn-Becker Museum in Bremen das größte Konvolut an Werken der deutschen Malerin (1876-1907) und frühen Vertreterin des Expressionismus. Die junge Malerin aus dem dörflichen Worpswede zog es immer wieder nach Paris. Bis zu ihrem frühen Tod im Alter von 31 Jahren hielt sie sich viermal für jeweils längere Zeit in der französischen Metropole auf. Sie besuchte Kurse an privaten Akademien, zeichnete im Louvre, traf Rodin und setzte sich mit Cézanne, Gauguin, van Gogh und Picasso auseinander. Ihre eindrucksvollen Porträts, Selbstporträts, Stillleben und Landschaften zeigt die Ausstellung im Kontext der Pariser Avantgarde. 


15.11.2018: 

Unheimlich real. Italienische Malerei der1920er Jahre,

Museum Folkwang Essen

Im Laufe der 1920er Jahre entfaltet sich in Italien der Realismo Magico, eine eigenständige Strömung, die lange mit der Neuen Sachlichkeit gleichgesetzt wurde. Rund 70 Gemälde dieser Bewegung sind im Herbst 2018 im Museum Folkwang zu sehen, darunter Hauptwerke der Protagonisten Ubaldo Oppi, Antonio Donghi und Felice Casorati, die mit Werken von Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi, Carlo Carrà oder Gino Severini in Dialog treten. Malerische Virtuosität wird auf diesen Gemälden nie zum gefälligen Selbstzweck, stets lauert hinter dem Vertrauten das Unheimliche, unter der glatten Oberfläche der Abgrund. Zwischen Melancholie und Idylle, zwischen Zivilisationsmüdigkeit und Fortschrittspathos entspringen aus der Bewegung des Magischen Realismus einige der stimmungsvollsten Werke der Malerei des 20. Jahrhunderts.


06.12.2018: Bauhaus und Amerika

LWL-Museum Münster

Anlässlich des 100. Bauhaus-Jubiläums präsentiert das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster die Ausstellung „Bauhaus und Amerika“. Ausgehend von der Bedeutung des Bauhauses und insbesondere der Bauhausbühne als interdisziplinäres Laboratorium für Licht- und Bewegungsexperimente werden erstmals die vielfältigen, künstlerischen Auseinandersetzungen der ehemaligen Bauhäusler und Amerikaner mit Licht und Bewegung untersucht – von Licht- und kinetischer Kunst über den Experimentalfilm bis hin zur Tanz- und Performancekunst.

 

 

 

Open Stage

Im Bühnenraum unserer Kunst- und Kulturscheune Holzwickede bieten WIR mit der Open Stage ein Format an, das sich an all jene richtet, die sich mal (oder erneut) auf der Bühne ausprobieren wollen. Auch wenn in „ausprobieren“ die Probe enthalten ist, bietet der Raum doch Platz für ein kleines Publikum von 20-25 Gästen, denen man/frau sein/ihr Programm vorführen kann. Dabei denken wir an Musiker, Poeten, (Vor-)Leser, Kabarettisten, Schauspieler u. a. Politische Redner sind allerdings nicht erwünscht. Montags und täglich ab 22 Uhr ist die Open Stage mit Rücksicht auf die Anwohner closed. Allerdings muss auch eine Open Stage koordiniert werden. Interessenbekundungen deshalb (mit Terminwunsch und einer kleinen Kostprobe, vielleicht per Selfie, Tonaufnahme oder ähnlichem) bitte nur per E-Mail direkt an: openstage@vfz.de. Telefonisch ist keine Terminvergabe möglich. Spontanbesuche könnten anwesende Bühnenstars sehr stören und sind nicht erwünscht. Gebührenfrei! Als Gegenleistung würden wir uns bei passender Gelegenheit einen Auftritt auf einem unserer Institutsfeste in Dortmund wünschen.

Achim Horstkorte (Koordination)
Termine auf Anfrage nur per E-Mail an a.horstkorte@vfz.de
Gebührenfrei!
Kunst- und Kulturscheune Holzwickede


Foto: Kane Reinholden auf Unsplash.com